Stimmen aus dem Unterricht
Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Petra Röttele, Dozentin im Lehrgang Perioperative Assistenz - OP-POA, einen persönlichen Einblick in ihre Erfahrungen zu erhalten.
Was hat Sie persönlich dazu motiviert, Ihr Wissen als Dozentin im Lehrgang Perioperative Assistenz weiterzugeben?
Petra Röttele: Es macht mir grosse Freude mein Wissen und Kompetenzen, sowie meine Berufserfahrung an andere weiter zu geben.
Was fasziniert Sie besonders an der Arbeit im Operationssaal?
Petra Röttele: Die Arbeit im OP ist sehr abwechslungsreich und spannend. Die Medizin und die Operationstechniken entwickeln sich ständig weiter und man kann täglich Neues dazu lernen.
Welche Rolle spielt die perioperative Assistenz im OP-Team?
Petra Röttele: Die Perioperative Assistenz ist für das Anreichen der sterilen Instrumente und Materialien verantwortlich. Sie kontrolliert die Materialien auf Vollständigkeit und ist für das perioperative Umfeld mitverantwortlich.
Warum ist diese Funktion für einen reibungslosen Ablauf einer Operation so wichtig?
Petra Röttele: Reibungslose Abläufe sind im Sinne der Patientensicherheit sehr wichtig.
Welche Herausforderungen erleben Mitarbeitende in der perioperativen Assistenz im Arbeitsalltag besonders häufig?
Petra Röttele: Herausforderungen sind häufig, Erfassung der fachlichen Zusammenhänge, das korrekte Einschätzen der Operationssituationen und die Zusammenarbeit mit fachlich schwächeren diplomierten Mitarbeitern, welche nicht klar Anleiten können.
Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Kompetenzen, die Teilnehmende in diesem Lehrgang erwerben?
Petra Röttele: Wichtige Kompetenzen wären für mich: Allgemeinwissen über alle Grundlagenfächer (Gynäkologie, Urologie, Viszeralchirurgie, Orthopädie und Traumatologie sowie Spezialfachwissen über HNO, Handchirurgie und Fusschirurgie, Nahtmaterialkunde, Wissen über das Zudienen im OP Allgemein, Wichtige Formulare im Operationssaal, Umgang mit Pathologien allgemein und Schnellschnitten.
Welche Themen oder Module sind für viele Teilnehmende besonders spannend oder überraschend?
Petra Röttele: Ich kann nicht beurteilen, welche Themen, besonders spannend fanden. Was ich jedoch herausgehört habe, war, dass sie praxisbezogenere Themen bevorzugt haben, weil sie dort einen direkten Transfer zur Praxis hatten. Ich denke die Konzentration dieses Lehrgangs sollte schwerpunktmässig in der Praxis liegen.
Was nehmen die Teilnehmenden konkret aus dem Lehrgang mit?
Petra Röttele:
- Sie verstehen fachliche Zusammenhänge besser und können somit Prioritäten besser setzen
- Sie erlernen Grundprinzipien des Zudienens
- Sie erarbeiten Allgemeinwissen zu den einzelnen Fachgebieten
- Sie lernen Aseptisches Arbeiten mit sterilen Materialien
- Sie lernen Aseptisches Verhalten im Operationssaal und vieles mehr
Für welche Fachpersonen lohnt sich dieser Lehrgang besonders?
Petra Röttele: Für Personen, welche Quereinsteiger im OP sind, ist diese Weiterbildung ein guter Lehrgang, sich fachlich weiterzuentwickeln.
Wir bedanken uns herzlich für das Interview!
Sie interessieren sich für diesen Lehrgang? Der nächste Start ist am 8. Juni 2026.