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6 Fragen zum Thema Gips

Welche unterschiedlichen Arten gibt es, einen Gips anzubringen?
Es gibt konventionelle Gipse mit Weissgips wie man sie schon lange kennt, oder man arbeitet mit Kunststoffgips. Dabei kann man mit semi-rigidem Material in Kombination mit rigiden Longuetten arbeiten, nur rigides Material verwenden oder mit der Anzahl Schichten variieren. Bei 1 -2 Schichten bleibt das Material flexibel wie semi-rigides Material. Bei 4 Schichten wird der Gips so hart wie beim rigiden Material.

Wie hoch ist der Anteil von Gipsverbänden als Behandlungsmethode bei Frakturen?
Dies wird sehr unterschiedlich gehandhabt. Es ist abhängig vom Spital, der Region bzw. des Landes. In der Schweiz wird viel operiert, während im Ausland eher konservativ behandelt wird.

Wie hat sich die Gipsbehandlung in den letzten Jahren verändert?

  • Früher hatte man nur die konventionellen Gipsarten mit dem bekannten Weissgips. Jetzt gibt es Kunststoffgipse, welche auch mal zum Baden geeignet sind. Beim Weissgips geht das nicht, weil sich der Gips im Wasser auflöst.
  • Früher hat man dicke, starre Gipse mit viel Material gemacht. Heute macht man eher leichte Gipse mit so wenig Material wie nur möglich ist.
  • Die Polsterung war früher extrem dick, jetzt gibt es nur dort Polster wo es wirklich gebraucht wird.

Welche Neuheiten gibt es in der Behandlung mit Gips?
Auch bei uns wird der Komfort des Patienten zunehmend wichtiger.
Unsere Ärzte verschreiben immer mehr gespaltene Versionen, damit der Patient beispielsweise seinen Fuss waschen kann. Aber auch die Anzahl Bade-Gipse nimmt jedes Jahr zu. Dabei müssen wir die Compliance des Patienten richtig einschätzen können und die Information bezüglich des korrekten Umgangs mit dem Gips vermitteln.
Eine andere Entwicklung ist die Umstellung auf funktionellere Gipsarten, welche die Muskulatur der Extremität unterstützen und damit zur Stabilisierung der Fraktur beitragen. Früher waren die Gipse sehr starr, bildeten eine harte Hülle um die Fraktur und wurden meist 6 bis 8 Wochen getragen. Heute wechseln wir die Gipse öfters, damit sie enger am Körper anliegen. Die Muskulatur, Schwellungen und Fettgewebe nehmen bei einer Immobilisation immer ab, wodurch der Gips locker wird.

Wie werden Gipstechniken weiterentwickelt?
Durch den Austausch zwischen den Gipsfachpersonen, auch aus anderen Ländern, werden Tipps und Tricks, aber auch neue Ideen weitergegeben. So gibt es z.B. in Finnland biologisch abbaubare Schienen, welche aus Holzfasern produziert werden. Mit Tageskursen werden die Fähigkeiten optimiert.

Was braucht es, um als Gipsfachperson zu arbeiten?
Handwerkliches Geschick und Freude an der Arbeit mit den Händen sind Voraussetzungen. Die berufliche Ausgangslage ist vielfältig, so gipsen beim Hausarzt MPA, in der Permanence MPA oder FaGe und in Spitälern Notfallpflegende oder OP-Lagerungspersonal. Die Fachkenntnisse wurden bislang häufig intern weiter gegeben oder in Tageskursen erarbeitet. Bis jetzt gab es in der Schweiz keine anerkannte Weiterbildung. H+ Bildung wird diese Lücke mit der neuen Fachweiterbildung Level 1 & 2 füllen.

Unsere Interviewpartnerin Ingrid Slot
ist Präsidentin der Schweizerischen Vereinigung des medizinischen Gipsfachpersonals SVmG und unterrichtet im neuen Lehrgang FW-Gips.

Zum Lehrgang „Fachausbildung für medizinisches Gipsfachpersonal“
Im Zentrum der neuen Fachweiterbildung steht die praktische Tätigkeit. In der praktischen Ausbildung wird jedoch auch immer auf die zugrundeliegende Theorie eingegangen und das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Zusätzlich wird viel Knowhow über die verschiedenen Materialien vermittelt.
Durch die berufsbegleitende Konzeption des Lehrgangs wird der Theorie – Praxistransfer gefördert.

FW-GIPS I: einfachere und häufige Gipsanwendungen Start 6.3.2020

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